Basar - Fimmvörðuháls (1041m)

An Magni und Móði vorbei zum Fimmvörðuháls

Karte Mál og Mennig Blatt 14 MYRDARSJÖKULL 1:100000

Ausgangspunkt 
Básar (245m)

Ziel Fimmvörðuháls (FÍ-Hütte Baldvinsskáli, 920m)

Wir folgen dem Weg durch das weitläufige Camp taleinwärts und erreichen an dessen Ende den Beginn des Fimmvörðuháls, der gut mit Schildern markiert ist. Der schmale Weg führt auf der linken Seite eines kleinen Canyons aufwärts, anfangs noch auf Holzstufen und später mit Sicherungsketten. Wir erreichen einen Kamm mit dem Namen Kattarhryggir, der sich immer mehr verrengt und schliesslich scharf zu einem wieder breiteren Rücken führt. Nun auf gut sichtbaren Wegspuren hinauf zum brettlebenen Hochplateau Morinsheiði, an dessen Ende die nächste Schlüsselstelle liegt. Nach einem kurzen Abstieg folgt der sandige, rutschige und abschüssige Aufstieg auf den Heljarkambur, dem Höllenkamm, der seinem Namen alle Ehre macht. Wir steigen steil und mühsam auf, bei Restschnee im Frühsommer kann diese Stelle heikel sein. Oben angekommen, queren wir das neue Lavafeld Goðahraun unterhalb der beiden neuen Vulkankegeln Magni und Móði. Nach dem scharfkantigen Lavagesteib wechselt der Untergrund zu Sand, bei Nebel sind wir um die nahe beieinanderliegenden Sicherungsstangen froh, die zunächst durch Vulkanasche, dann teilweise über Eisfelder zum Pass (1041m) führen. Nach einem kurzen Abstieg -wir lassen die Wanderhütte Fimmvörðuskálilinks liegen- gelangen wir zur FÍ-Hütte Baldvinsskáli (920m), wo wir entweder die Nacht verbringen oder nach einer kurzen Rast gleich weitergehen können.

⛺️ wer hier übernachten will, reserviert sich wohl besser einen Platz in der Hütte. Aufund des exponierten Platzes und des schlechten Untergrunds kann vom Zelten nur abgeraten werden.

Gehzeit 11km 1020hm 41/2 - 5Std.

fotos 31|8|2024 © gustavosteffens | michaeldellantonio