Stöcklichrüz (1246m) - Etzeltrail

Grosszügige Rundtour mit tollem Finale

Karte Swisstopo

Anfahrt Zürich - Pfäffikon SZ - Siebnen

Ausgangspunkt Bahnhof Siebnen-Wangen (433m)

Vom Bahnhof radeln wir durch den Ort in Richtung Ortsteil Löwen und durch diesen hindurch und auf der Bikeroute 76 hoch bis zum Punkt 722m. Dort biegen wir rechts ab und folgen der Strasse hoch über Ober Gschwänd hoch bis zum Pfiiffegg (1272m) Nachdem wir die Aussicht genossen haben, geht es am Rinderweidhoren vorbei und über das Gueteregg (1271m) zum Stöcklichrüz (1246m). Nun nochmals kurz auf und ab, dann hinunter nach Eggli (1092m) und weiter zum Punkt 1029m. Hier fahren wir einige Meter hoch und dann dem Wiesenweg folgend hinunter zur Strasse nach St. Meinrad. Nun wartet eine anstrengende Schiebepassage direkt hoch auf den Etzel (1096m), wo wir mit einer tollen Aussicht belohnt werden.
Östlich vom Restaurant, an der Waldgrenze biegen wir links auf einen unscheinbaren Pfad ein, der uns steil aber spassig hinunter führt. Auf ca. 1000m erreichen wir einen Weg, dem wir zurück zum Etzelpass folgen.
Vom Etzelpass führt nun zwischen Wanderweg und Strasse ein wunderbarer Trail hinunter bis zur Strassenkreuzung auf 630m. Hier folgen wir der Strasse nach links bis zum Punkt 650m, dort nach rechts und bevor die Strasse wieder auf die Wiese führt, geht es im Wald wieder rasant abwärts bis auf den Weg oberhalb der Autobahn, der uns zur Strasse und schliesslich über diese zum Bahnhof Pfäffikon SZ bringt. Von hier mit dem Zug zurück zum Ausgangspunkt.

Fahrzeit gesamt 41/2-5Std. 1350hm

Start um Acht in Siebnen
Erste Pause auf dem Pfiiffegg
Stöcklichrüz
Aussicht vom Etzel
Nochmal St. Meinrad

fotos 15|05|2022 © petermense | maxhaschenz | michaeldellantonio

Gran Paradiso (4061m)

Mit Skiern unterwegs im Gran Paradiso Nationalpark

Karte IGC Wanderkarten - Gran Paradiso La Gricvola Cogne 1:25000

Anfahrt Aosta - Villeneuve - Introd - Buillet und ins Valsavarenche bis zum Parkplatz nach dem Camping bei der Alp Pravoeux 

Ausgangspunkt Alp Pravoeux (1834m) 

Hüttenzustieg Von der Alp Pravoeux führt zunächst ein mühevoll gepflasteter Weg in engen Serpentinen durch den lichten, aber steilen Lärchenwald aufwärts. Sobald das Gelände etwas abflacht, führt der Weg kurz leicht talauswärts zur Alp. de Lavassey auf 2194m. Im schneearmen Frühjahr 2022 können wir erst hier die Schi anschnallen, um so lieber nehmen wir sie hier vom schweren Rucksack. Bald ist die Waldgrenze erreicht und der Weg ist nun zwischen der Costa Savolera, einem Felsrücken zur Linken und der ehemaligen Seitenmoräne des Ghiaccaio Laveciau auf der Rechten eingerahmt. Auf ca. 2700m führt der Weg links über den Rücken in wenigen Minuten zum Rifugio Chabod (2750m). 21/2 - 3Std. 870hm


Vom Rifugio fahren oder tragen wir die Ski in der morgendlichen Kälte den Hang hinunter, über den wir am Vortag aufgestiegen sind. Nun fellen wir auf und folgen dem Tal in eine kleine Mulde. Hier halten wir uns links und steigen einen steilen Rücken hoch, der nach oben in einem Grat ausläuft und uns nach rechts über mehrere Mulden, nun ohne grossen Höhengewinn auf ca. 3250m auf den Ghiacciaio Laveciau bringt. Auf diesem gehen wir nun angeseilt zunächst rechts, dann links an zwei Spaltenzonen vorbei und gelangen unter einen steileren Aufschwung, den wir je nach Bedingungen entweder in der Mitte oder rechts überwinden und so zu einem zweiten, etwas steileren Aufschwung gelangen. Die Spalten umgehend über diesen hoch bis in ein Becken, das wir an dessen Ende rechts (westlich) verlassen und so auf den Normalweg vom Rifugio Vittorio Emanuele II gelangen. Auf dem meist abgeblasenen Rücken erreichen wir eine letzte Steilstufe, über die wir auf das obere Gletscherfeld und damit unter die Gipfelfelsen gelangen. Im Uhrzeigersinn steigen wir nun bis unter die Madonna und dahinter an Eisentritten steil hoch zum Gipfel des Gran Paradiso (4061m/4059m). Der Abstieg erfolgt ostseitig luftig, aber gut abzusichern (Sicherungspunkte) wieder bis hinunter auf den Gletscher.

Abfahrt wie Aufstieg, wobei wir auf dem Gletscher orografisch rechts bis zur markanten Seitenmoräne abfahren. An dieser entlang und an deren Ende gleich und möglichst hoch nach rechts, bis wir auf den Hüttenzustieg gelangen und über diesen hinunter zum Ausgangspunkt fahren bzw. gehen können.

Aufstiegszeit 5 - 6 Std. (je nach Wartezeit) ca. 1400hm


fotos 10|04|2022 © saschaflemming | petermense | felixkaser | michaeldellantonio