Rigi Scheidegg - Fälmisegg (1658m)

Abfahrt zum See

Karte Swisstopo

Anfahrt Zürich - Zug - Arth-Goldau

Ausgangspunkt Bahnhof Seewen/Schwyz (455m)

Vom Bahnhof Arth Goldau hinauf zur Autobahnauffahrt und auf der Kantonsstrasse über die Autobahn, bei der Berner Höhe biegen wir rechts ab und folgen nun immer der Strasse folgend bis Rigi Klösterli (1302m). Am Bahnhof vorbei hoch Richtung Unterstetten und nun der ehemaligen Bahnstrecke folgend bis zum Punkt P1597m. Hier nehmen wir den Weg aufwärts und erreichen bald die Rigi Scheidegg (1658m).
Vom Gipfel fahren wir direkt hinunter nach Hinder Dosse (1545m) und steil nach Oberstafel. Über Gass zum Punkt 1338m und von dort hinunter zum Fälmisegg (1177m). Bei Rotflüelen queren wir auf dem Wanderweg entlang hinaus nach Stotzigurmi und von dort weiter in Richtung Gersau, bei Oberried erreichen wir die kleine Strasse und gelangen über diese hinunter zum See (437m). Der Seestrasse entlang nach Brunnen und von dort mit der Bahn zurück zum Ausgangspunkt.

Fahrtzeit gesamt 1300hm 5Std.

Bei der Station Fruttli machen wir eine erste Pause
Die Berner Alpen
Rigi Scheidegg
Immer den See im Blick
kurz vor dem Fälmisegg
Bei Gersau erreichen wir den See

fotos 30|5|2026 © anitaleitmeyr | michaeldellantonio

Hintere Schwärze | Nordwand (3624m)

Noch einmal Eisgehen in den Ostalpen

Karte Alpenvereinskarte 30/1 Ötztaler Alpen Gurgl 1:25000

Anfahrt Ötztal - Sölden - Vent

Ausgangspunkt Vent, Parkplatz beim Sessellift (1895m)

Hüttenzustieg Der Hüttenweg ist nicht zu verfehlen. Ein breiter Karrenweg führt i n angenehmer Steigung für gut acht Kilometer das prachtvolle Niedertal hinein zur erst ganz am Schluss sichtbaren Martin-Busch-Hütte (2501m). Der Winterraum ist gemütlich und bietet Platz für 8 bis 12 Personen, ist aber bei guten Bedingungen sehr beliebt. 21/2Std. 600hm

Ötztal
Der Winterraum ist gut besucht, wir haben vorsorglich Schlafsack und Isomatte mit

Von der Hütte folgen wir kurz dem Weg taleinwärts und queren den Bach bei einer Brücke. Von hier gibt es je nach Bedingungen zwei Möglichkeiten. Bei genügend Schnee können wir nach Osten queren und dann ca. 150hm in das Bachbett absteigen. Nun folgen wir dem Bach zunächst links, dann eher mittig, bis wir den sich immer weiter zurückziehenden Marzellferner erreichen und diesen zunächst relativ flach, dann einen höheren Aufschwung durch Spaltenzonen besteigen.
Bei weniger Schnee oder gutem Firn im ersten Aufschwung kann von der Brücke über den Sommerweg auf den Marzellkamm bis auf ca. 2800m aufgestiegen werden und dahinter den Markierungen folgend steil hinunter auf den Marzellferner, wobei das Gelände nach unten hin immer brüchiger wird. Über die Seitenmoränen erreichen wir den Aufschwung des Marzellferners auf halber Höhe und queren hier hinüber zum oben beschriebenen Aufstieg.
Ist das obere Gletscherbecken einmal erreicht, haben wir nun immer die Hintere Schwärze mit den Resten der Nordwand vor Augen und halten direkt darauf zu.
Die Wand selbst besteigen wir je nach Bedingungen eher rechts, der Mitte und gelangen so auf den oben entlang führenden Normalweg und über diesen auf den Grat. Die letzten Meter bieten einfache (I-II), aber genussvolle Kletterei über den Grat zum Gipfel der Hinteren Schwärze (3624m).
Abfahrt wie Aufstieg, wobei wir oberhalb der Nordwand über den Normalweg eine Gletscherrampe erreichen, die uns nach Osten hinunter auf den Marzellferner führt.

Aufstiegszeit ca. 6Std. 1250hm (+ 150hm Rückweg)

Wand ca. 250 - 300hm, 50°

Die Nordwand der Hinteren Schwärze rückt ins Blickfeld
Der Schlussanstieg ist kurz und macht Spass
Das berühmte Dreigestirn Königsspitze, Zebru und Ortler

Südliche Ortlergruppe mit Palon de la Mare (Mitte), Cevedale und Zufallspitze rechts davon
Ein letzter Blick zurück zur Nordwand
Anstrengender Rückweg über den Sommerweg auf den steilen Moränenhängen

fotos 24|5|2026 © anitaleitmayr | petermense | michaeldellantonio