Tanzbödeli (2133m) - Obersteinberg

Durchs Blütenmeer im Lauterbrunner Tal

Karte Swisstopo

Anfahrt Zürich - Interlaken - Lauterbrunnen - Stechelberg

Ausgangspunkt Stechelberg, Mürrenbahn (863m)

Die Bahn bringt uns mühelos in wenigen Minuten nach Gimmelwald (1364m), wo der eigentliche Start unserer Wanderung ist. Durch den etwas verschlafenen Weiler lassen wir in südwestlicher Richtung rasch die letzten Häuser hinter uns und folgen dem Feldweg durch den Talwald hinunter zur Sefi-Litschena. Über den Bach und auf der anderen Seite steil, aber auf einem guten Weg hinauf zur Wegkreuzung beim Punkt 1772, wo sich der Wald beginnt zu lichten. Wir halten uns links und gelangen so äusserst aussichtsreich - die Jungfrau praktisch vor uns- zum Punkt 1978m. Nach rechts steilt der Weg auf und führt uns steil hinauf zum Tanzbödeli (2133m), ein phantastischer Platz, wo sich das ganze Panorama des hinteren Lauterbrunner Tals auftut.
Wieder zurück bei der Weggabelung, folgen wir nun dem Weg mehr oder weniger auf gleicher Höhe weiter ins Tal hinein und erreichenso nach einem kurzem letzten Abstieg das Berghotel Obersteinberg (1778m), wo wir in einem der gemütlichen, liebevoll eingerichteten Zimmer ohne Strom und ohne Duschen übernachten. Hier hat sich schon J. R. R. Tolkien ins Gästebuch eingetragen. 

Gehzeit 31/2 - 4Std. 970hm

Abstieg vom Tanzbödeli

Wir starten nach einem ausgiebigen Frühstück südwärts hinunter und gelangen beim Wildi Egg zu einer Weggabelung. Nach rechts hinunter queren wir bei einer Alm die Tschingel-Litschina und steigen auf der amderen Seite wenig hinauf zur urigen Alp Läger (1542m), immer wieder den tosenden Schmadribachfall vor uns. 
Wir gehen einem zweiten Bachlauf entlang nach unten und erreichen nach einer Geländestufe eine erneute Abzweigung. Nach Links führt uns der Weg zum beeindruckenden Holdrifäll, dann müssen wir wieder zurück zur Weggabelung. An der Alp Schiirboden (1377) vorbei geht es hinaus zum Berggasthof Trachsellauenen und weiter auf dem gut ausgeschilderten Weg hinaus nach Stechelberg, wo wir zu Fuss oder mit dem Bus zum Ausgangspunkt gelangen können. 

Gehzeit 21/(2 - 3Std. 100hm

Der Schmadribachfall ist vom Obersteinberg gut zu sehen und gut hören

Fotos 20|6|2026 anadellantonio | michaeldellantonio

Fähnligipfel | Röstiraffle (1987m)

und danach die Rösti

Karte Swisstopo

Anfahrt Zürich - Herisau - Appenzell - Brülisau - Pfannenstiel

Ausgangspunkt Parkplatz Pfannenstiel (939m)

Zustieg Vom Parkplatz führt der Fahrweg zunächst steil hinauf zum Plattenbödeli und am Sämtzisersee entlang hinein zum Fählensee und hoch zur Hundsteinhütte (1552m). Hinter der Hütte noch ein Stück weiter bis wir oberhalb von einem Kar den Fähnligipfdel erblicken. Auf Steigspuren und später durch Schrofen steigen wir bis unterhalb der Felsen, schlafen hinter Latschen hindurch und erreichen den Stand der Einstiegsseillänge. 21/2-3Std. 920hm


Beschreibung [0.Sl] Nach rechts hinaus und dann gerade hoch zu einer Platte, die wir an der rechten Seite ersteigen. Oberhalb nach Links zum eigentlichen Einstieg der Route (4c).
[1.Sl] Leicht nach Links, dann senkrecht hoch, bei einem Grasband nach rechts queren, dannn wieder gerade hoch und der Verschneidung entlang zum Stand (5b). [2.Sl] Unter der ausgeprägten Verschneidung entlang schräg nach links oben, Ober diese hinweg und gerade hinauf (5c). [3.Sl] Die Gruppe Latschen oberhalb umgehen wir rechts und steigen dann schräg nach links (4a). [4.Sl] Nun folgt der Namensgeber der Route, die Röstiraffle führt und der Reibung vertrauend gerade hinauf (4c). [5.Sl] Leicht nach links bis unter den kleinen Überhang und über diesen zum Stand. [6.Sl] Die letzte Seiilänge führt durch eine Wasserrinne über den letzten steilen Aufschwung (4c) zum Fähnligipfel (1987m).

Abstieg Abseilpiste links des Aufstiegs entlang der Route Südwestkante, entweder 8x22 oder 4x45m

Exposition Süd

Schwierigkeit 5c (Varianten 5b obl.)

Kletterzeit 21/2Std. 200m

Ausrüstung 10Expr. 50m Seil(e), Helm

Hinweis zu den Versicherungen Die Tour ist komplett eingerichtet, die Abstände sind.


Fotos 14|6|2026 © anitaleitmayr | michaeldellantonio